Graupapageien


Wichtige Änderung der Artenanhänge zur EU-Verordnung! Ab 20.01.2017 Hochstufung des Graupapagei (Psittacus erithacus) in den Anhang A.
Obwohl mittlerweile die Nachfrage dieser am häufigsten gehandelten Papageienart durch Nachzuchten ersetzt wird, gab und gibt es weiterhin Probleme bei der nachhaltigen Nutzung der Wildbestände. Diese haben zum lokalen Aussterben und zu großen regionalen Rückgängen des Graupapageis in der Natur geführt und daraus folgend zur Hochstufung in den Höchsten Schutzstatus!
Das bedeutet, das jetzt für die Vermarktung EU-Bescheinigungen zu beantragen sind.
Wenn die Tiere im Besitz verbleiben ist dies nicht erforderlich!
Voraussetzung für die Bescheinigungerteilung ist neben der Anmeldung unter anderem die Ablesung der vorhandenden Nummer des geschlossenen Rings durch die die örtliche Naturschutzbehörde.
Bei offenen Ringen mit Sollbruchstelle gilt jedoch, dass die Graupapageien zusätzlich durch einen Artenschutz - Transponder vom BNA oder ZZF zu erkennen sind! Die tierärtzliche Tranponderbestätigung mit einem Vermerk über die Ablesung der zugehörigen Ring-Nummer ist bei der Beantragung mit einzureichen!


Weitere Hinweise sind zu finden unter: www.lau.sachsen-anhalt.de


Naturschutz - Internatinaler Artenschutz Cities  Nachweispflicht und Vermarktungsbescheinigungen!

Der Graupapagei (Psittacus erithacus) ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae).
Er ist die einzige Art der Gattung Psittacus. Mit ca. 33 cm Körperlänge und bis zu 450 g Körpergewicht ist er einer der großen Papageien Afrikas.
Graupapageien werden auch in Europa häufig in Zoos und Privathaltung gehalten und gezüchtet.
Aufgrund ihrer hohen Intelligenz und ihrer Sprachbegabung zählen sie in der Kognitionsforschung zu einer der bedeutenden Tierarten. Berichte und Forschungen an freilebenen Graupapageien sind dagegen seltener. Sie tauchen auf Bildern europäischer Künstler nach dem erstmaligen Erreichen des afrikanischen Verbreitungsgebietes durch europäische Seefahrer auf.